Theater Kiel

Spielzeit 2013/2014

Für die Spielzeit 2013/2014 hat Daniel Karasek mit seinem Team einen interessanten Spielplan zusammengestellt. Über die Volksbühne können Sie alle Vorstellungen buchen; entweder über die Abos oder den Ticket-Shop. Die Preise bei der Volksbühne Kiel sind, trotz maßvoller Erhöhungen, günstig. Das ist ein Anreiz, der Volksbühne beizutreten. Sie können also gelassen die aktuelle Spielzeit genießen.

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Oper

 

Der Troubadour

Giuseppe Verdi

„Der Troubadour“ - die diesjährige Sommeroper – ist ein Fest für alle Freunde der italienischen Oper. Verdis bekannteste Arien und Chöre stammen aus diesem 1853 in Rom uraufgeführten Werk. Es geht um Tod und Verzweiflung, vertauschte und getötete Kinder und um das Herz der schönen Leonore.

Die große Sommeroper open-air auf dem Rathausplatz begeisterte im August 2013 das Publikum. Acht ausverkaufte Vorstellungen mit rund 10.000 Besuchern.

 

Jenufa

Agnieszka Hauzer und Tmo Riihonen in „Jenufa“ im Opernhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

Leos Janacek

„Jenufa“ machte den tschechischen Komponisten Leos Janacek im deutschsprachigen Raum schlagartig bekannt. 1904 in Brünn uraufgeführt, folgte die deutsche Erstaufführung 1918 an der Wiener Hofoper. Die Angst vor der Schmach eines unehelich geborenen Kindes stürzt Jenufa und ihre Stiefmutter in Not und Verzweiflung. Doch am Ende siegt die Liebe.

Ab 28. September 2013


 

Orpheus in der Unterwelt

Ensemble-Szene aus „Orpheus in der Unterwelt“ in der Erfolgsinszenierung im Opernhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

Jacques Offenbach

Mit seiner 1858 in Paris uraufgeführten Operette erzielte Offenbach einen sensationellen Erfolg. Die Handlung persifliert die griechische Sage von Orpheus und Eurydike und prangert die Doppelmoral der besseren Gesellschaft in Frankreich und Europa an.

Ab 9. November 2013


 

Madame Butterfly

Agnieszka Hauzer und Ensemble in „Madame Butterfly“ im Opernhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

Giacomo Puccini

1904 an der Mailänder Scala uraufgeführt, thematisiert Puccinis „Madama Butterfly“ die unüberbrückbaren Gegensätze zwischen der japanischen und amerikanischen Gesellschaft. Der Marineoffizier Pinkerton lässt die ihn liebende Geisha Cho-Cho-San (Butterfly) und ihr gemeinsames Baby in Stich. Als er nach drei Jahren mit seiner amerikanischen Frau Kate zurückkehrt, um das Kind zu holen, ersticht sich die verzweifelte Butterfly.

Ab 14. Dezember 2013

 

Tristan und Isolde

Richard Wagner

Richard Wagners Musikdrama „Tristan und Isolde“ stützt sich auf den keltischen Sagenkreis um König Artus. Das monumentale Werk wurde 1865 unter Hans von Bülow im Münchener Nationaltheater erstmals aufgeführt. Wunderheilung, Liebeswahn, Todestrank – alles ist im Spiel um die unerfüllte Liebe zwischen Tristan und Isolde.

Ab 25. Januar 2014

 

Die lustigen Weiber von Windsor

Otto Nicolai

William Shakespeare stand Pate bei der komisch-fantastischen Oper „Die Lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai – uraufgeführt 1849 am Königlichen Opernhaus Berlin. Der liebestolle Sir John Falstaff umwirbt gleichzeitig die verheirateten Damen Fluth und Reich. Gemeinsam führen sie ihn an der Nase herum und verspotten ihn mit ihren Männer im Wald. Tochter Anna nutzt derzeit den Trubel, um ihren von den Eltern nicht gewollten Geliebten Fenton zu heiraten.

Ab 15. März 2014

 

Schockorange

Peter Schindler

Aufführung im Theater im Werftpark

Der Bankmanager Arthur Richard Millionski ist im Superstress. Sein Freund Rocco Dilettanto, Müllmann und Bandleader aus Leidenschaft, bietet ihm an: "Lass uns die Rollen tauschen. Du machst wieder Musik und ich mische deinen Laden auf!" Ein "Rhythmical in zwei Akten, das eine neue Herausforderung für den immer größer und besser gewordenen Kinder- und Jugendchor der Oper Kiel ist.

Ab 25. April 2014

 

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss

Mit „Ariadne auf Naxos“ schufen Richard Strauss und sein Librettist Hugo von Hoffmannsthal eine zauberhafte Oper – 1916 an der Hofoper Wien uraufgeführt. In einem „Theater auf dem Theater“ wird der mythologische Stoff über die auf der Insel Naxos todessüchtig verlassene Ariadne mit zeitgenössischen Themen der Kunst verwoben.

Ab 10. Mai 2014

 

Wertstofftonnen-Gala

Sonderproduktion im Rahmen des RADAR.Instituts

Uraufführung

"Ihr Müll ist unser Wertstoff". Zehn Wertstofftonnen werden übers Stadtgebiet verteilt. Jeder kann seinen "Sprachmüll" dort entsorgen. Daraus wird im Opernhaus, das sich zum Wertstoffhof verwandelt, eine Wertstoff-Gala recycelt.

Ab 11. Juni 2014

 

Wiederaufnahmen

Wiederaufnahme im Kieler Opernhaus: „Die Zauberflöte“. © Olaf Struck

 

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Wem soll er denn nun glauben, der junge Tamino? Der Königin der Nacht, die „zum Leiden auserkoren“ ist, weil „ein Bösewicht“ ihre Tochter entführte? Oder dem Entführer Sarastro, der sich als Herrscher über „heilige Hallen“ entpuppt, in denen „Klugheit und Arbeit und Künste“ weilen? Eines weiß Tamino aber genau: Er hat sich unsterblich in das Bild der entführten Pamina verliebt - und deshalb muss er sie suchen!

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Sekretärinnen 

Szenischer Liederabend von Franz Wittenbrink

Die Tasten der Schreibmaschinen geben den Rhythmus vor. Und wenn zur Melodie von „I can’t live without you“ Wörter wie „Rückstelltastenregulator“ gesungen werden, ist die Wirkung immens! Fast so groß, wie wenn der schüchterne Bürobote zur Musik von Eros Ramazotti plötzlich den Kittel herunterreißt und die Hüften schwingt. Mittlerweile haben Wittenbrinks Theaterabende Kult-Charakter.

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La Traviata

Giuseppe Verdi

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Schon die ersten Akkorde der Oper weisen auf Krankheit und Tod. Violetta selbst bezeichnet sich als vom rechten Weg Abgekommene (la traviata). Alfredo liebt sie, sie liebt ihn. Doch ihr Vorleben ruft Alfredos Vater auf den Plan. Sie trennt sich von Alfredo und wird ihn erst kurz vor ihrem Tod ein letztes Mal wiedersehen.

Musikalische Leitung: Leo Siberski, Regie: Thomas Wünsch

 

Hänsel und Gretel

Lesia Mackowycz, Fred Hoffmann und Rosanne van Sandwijk (von links)  in „Hänsel und Gretel“ im Opernhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

Engelbert Humperdinck

Komponist und Librettistin betonen den phantastischen Aspekt der bekannten Handlung von den zwei Kindern, die sich im Wald verlaufen haben, in die Gewalt einer bösen Hexe geraten und sich durch eine List befreien können, durch zwei weitere Figuren: Das Sandmännchen und das Taumännchen. Große romantische Märchenoper in einer familiengerechten Inszenierung, die die kindlichen Zuschauer und die sie begleitenden Erwachsenen gleichermaßen verzaubert.

 

 

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Ballett

 

Schwanensee

Sonia Dvorak im viel bejubelten „Schwanensee“-Ballett im Opernhaus. © Olaf StruckPeter Tschaikowski

„Schwanensee“ ist eines der berühmtesten klassischen Ballette von Peter Tschaikowski. Die Sage von der in einen weißen Schwan verzauberten Prinzessin, die nur durch die wahre Liebe befreit werden kann, ist Motiv vieler Märchen. Prinz Siegfried verliebt sich in die Schwanen-Prinzessin Odette – aber der böse Zauberer täuscht ihn mit der verführerischen Odette, die das negative Ebenbild von Odette ist. Das Böse Schwarz triumphiert gegen das reine Weiß. Eine neue Herausforderung für das ambitionierte Kieler Ballett.

Ab 12. Oktober 2013

 

Faust

Ballett von Yaroslav Ivanenco

nach der Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

Wenige Legenden haben auf die Menschheit eine derartige Faszination ausgeübt. Das Motiv des nach Erkenntnis strebenden Wissenschaftlers, der seien Seele an den Teufel verkauft, um seinen Wissensdurst zu stillen, hat zahllose Bearbeitungen erfahren. Die bekannteste Verarbeitung des Stoffes im deutschen Sprachraum lieferte Goethe. Er hat sich über sechzig Jahre seines Lebens mit der Figur des Doktor Faust beschäftigt.

Ab 5. April 2014

 

Junge Choreografen

Aufführungsort: Theater im Werftpark


Yaroslav Ivanenko möchte seinen Tänzern auch in der Spielzeit 2013/14 die Möglichkeit geben, ihren choreografischen Stil zu finden. Sieben Tänzer haben bei der ersten Auflage des Abends diese Herausforderung auf sich genommen und zu so unterschiedlicher Musik wie Bachs Matthäuspassion oder dem Song „Nothing else matters“ von Metallica ihre Stücke kreiert. Man darf gespannt sein, welche Tänzer im Juni 2014 in die Rolle des Choreografen schlüpfen werden.

Ab 6. Juni 2014

 

Ballettgala

Höhepunkt in der Ballett-Spielzeit

in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde des Theaters in Kiel e. V.

Großes Spektakel und internationale Gäste - das bringt nicht nur die Kieler Woche, sondern auch die Ballettgala, die traditionsgemäß in dieser Zeit stattfinden wird. Ein krönender Saisonabschluss!

Termin: 24. Juni 2014

 

Wiederaufnahmen

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23872_35897_Nussknacker9 © Olaf Struck

Der Nussknacker

Ballett nach der Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski

Man darf gespannt sein auf Yaroslav Ivanenkos Einstand in Kiel mit seiner Version des populären Ballettklassikers. Seit seiner Uraufführung im Jahr 1892 hat das Ballett nach E.T.A. Hoffmanns Nussknacker und Mausekönig Choreografen inspiriert. Auf zauberhafte Weise bringt Peter Tschaikowski die Märchenwelt des Nussknackers zum Klingen und macht das innere Erleben Maries hörbar: die Überlagerung der von Tschaikowski ironisch komponierten Erwachsenenwelt mit den (vermeintlich) kindlichen Träumen und Sehnsüchten.

 

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26100_39730_Schwestern1 © Olaf Struck

Drei Schwestern

Ballett von Yaroslav Ivanenko

nach Anton Tschechows gleichnamigem Drama und Musik von Franz Schubert

Die Schwestern Olga, Mascha und Irina sind kultiviert und gebildet. Ihre Hoffnungen richten sich auf den Bruder Andrej und seine mögliche Karriere als Professor, die ihnen eine Rückkehr aus der Provinz in die Großstadt ermöglichen würde. Je stärker sie an ihren Lebensträumen festhalten, umso mehr droht ihnen die Grundlage für deren Verwirklichung zu entgleiten.

 

Vor der Tür/Auf dem Wasser zu tanzen

Ensemble-Szene aus  dem Ballett  „Auf dem Wasser zu tanzen“  “ im Opernhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

Ballett nach einer Choreografie von Natalia Horecna, die 1976 in Bratislava geboren wurde und als Solistin beim Hamburg Ballett tanzte. Für den zweiten Teil hat Yaroslav Ivanenco bei Antonin Comestaz eine Komposition in Auftrag gegeben.

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Schauspiel

 

Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Volksbühne Kiel künftig auch ein Samstagspremieren-Abo für alle sieben Schauspiel-Premieren buchen können: alternativ in den Preisgruppen I und II.

 

Othello

Ensemble-Szene von „Othello“ im Schauspielhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

William Shakespeare

Mit Shakespeares „Othello“ eröffnet das Schauspiel die Saison. Die Tragödie wurde 1604 in London uraufgeführt und gehört seither zum unverzichtbaren Repertoire der europäischen Schauspielbühnen. Eifersucht, Untreue, Rassismus vermischen sich unheilvoll. Ein Taschentuch ist das vermeintliche Indiz für Ehebruch. Desdemona und Othello, aber auch ihre Gegenspieler werden Opfer von Intrigen und Rache.

Premiere: 27./28. September 2013

 

Liebelei

Jessica Ohl und Rudi Hindenburg in „Liebelei“ im Schauspielhaus. © Olaf StruckArthur Schitzler

Theodor und Fritz auf der einen und Mizi und Christine auf der anderen Seite verstricken sich in den Fesseln der Wiener Gesellschaft zum Ende des 19. Jahrhunderts. Für Fritz endet ein Duell tödlich und Christine stürzt in Verzweiflung. Schnitzlers rührende Tragikomödie wurde 1895 am Wiener Burgtheater uraufgeführt.

Premiere:  11./12. Oktober 2013

 

The Rocky Horror Show

Jennifer Böhm, Imanuel Humm und Yvonne Ruprecht in „The Rocky Horror Show“ im Schauspielhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

Richard O‘Brien

In einer regnerischen Nacht sucht das frischverlobte Paar Brad Majors und Janet Weiss nach einer Reifenpanne Hilfe bei den Bewohnern eines nahe gelegenen Schlosses. Doch statt der erhofften Gelegenheit zum Telefonieren begegnet ihnen hier reichlich Unerwartetes: Der exzentrische außerirdische Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter vom Planeten Transsexual präsentiert seinen Mitbewohnern in dieser Nacht seine neueste und bisher größte Schöpfung.

Premiere: 29./30. November 2013

 

Himbeerreich

Christian Kämpfer, Oliver E. Schönfeld, Ksch. Rainer Jordan, Zacharias Preen, Claudia Friebel und Werner Klockow in „Das Himbeerreich“ im Schauspielhaus. Foto: Olaf Struck

Andreas Veiel

Der Bankbranche und dem ausufernden Turbo-Kapitalismus aufs Maul geschaut hat der Theater- und Filmregisseur Andreas Veiel in seinem brandaktuellen Stück „Himbeerreich“, das Anfang 2013 am Deutschen Theater in Berlin und am Schauspiel Stuttgart uraufgeführt wurde. Kiel ist ganz schnell dran und setzt auf zeitgenössische Theaterarbeit.

Premiere: 17. /18. Januar 2014

 

 

 

Nathan der Weise

Yvonne Ruprecht, Rudi Hindenburg und Marko Gebbert in „Nathan der Weise“ im Schauspielhaus. Foto: Olaf Struck

Gotthold Ephraim Lessing

Mit Lessings „Nathan der Weise“ stehen die großen Fragen von Humanismus, Toleranz und Aufklärung auf der Bühne. Die berühmte Ringparabel fragt im Kern nach der wahren Religion. In der Figur des Nathan setzt Lessing seinem Freund Moses Mendelssohn, dem Begründer der jüdischen Aufklärung ein literarisches Denkmal. Das „dramatische Gedicht“, das 1783 im Döbbelinschen Theater uraufgeführt wurde, spielt in Jerusalem zur Zeit der 3. Kreuzzüge.

Premiere: 28. Februar/1. März 2014

 

Bluthochzeit

Federico Garcia Lorca

Federico Garcia Lorca schrieb seine „lyrische Tragödie“ 1933. Sie wurde im gleichen Jahr in Madrid uraufgeführt, war danach aber in der Franco-Diktatur verboten. Lorca thematisiert den Konflikt zwischen Gefühl und Vernunft in den Zwängen einer archaischen und sittenstrengen Gesellschaft. Angeregt wurde Lorca durch einen Zeitungsbericht über ein Verbrechen in der andalusischen Provinz. Eine Hochzeitsgesellschaft stößt während der Suche nach der Braut auf die Leiche ihres Vetters.

Premiere:  4./5. April 2014

 

Der Hauptmann von Köpenick

Carl Zuckmayer

Ein Stück deutscher Realsatire: Vor über 100 Jahren kommandierte der arbeitslose Schuster Wilhelm Voigt im militär- und obrigkeitshörigen Kaiserreich in einer beim Trödler erstandenen Hauptmannsuniform zehn ihm zufällig begegnende Soldaten von Berlin ins nahe Köpenick ab. Dort ließ er den Bürgermeister verhaften, beschlagnahmte die Stadtkasse und verschwand. Aber die von ihm benötigten Ausweispapiere fand er nicht. Ganz Berlin lachte über die Posse. Voigt wurde bekannt und eine Gestalt der Weltliteratur.

Premiere:  16./17. Mai 2014

 

Burn out / Dope in

Tobias Rausch

Diese Uraufführung im Zusammenarbeit mit lunatiks produktion beschäftigt sich mit dem Scheitern im Hochleistungssport. Es wird heruntergebrochen auf die Sportlandschaft in Kiel.· lunatiks produktion macht sich auf die Suche: Gefahndet wird nach lokalen Legenden und bekannten Fällen, aber auch nach stillen Geschichten ohne Skandalpotential, quer durch alle Sportarten.

Ab Frühjahr 2014

Das Stück kommt an einer Außenspielstätte zur Uraufführung.

 

Wiederaufnahme

 

 

28782_43569_Familienbande1_Galerie_Galerie-Ansicht © Olaf Struck

Familienbande - Ein musikalischer Abend unter Verwandten

Franz Wittenbrink/Lutz Hübner

Ein neuer Liederabend von Erfolgskomponist Franz Wittenbrink: Opas 80.·Geburtstag! Von nah und fern kommt die Verwandtschaft zur Feier in einem Landgasthaus zusammen: Die zerstrittenen Tanten treffen auf die geldgierigen Geschwister, pubertäre Enkel strapazieren die Feststimmung und Eltern wetteifern über die Talente ihrer Kinder. Zeitlose Klassiker, mitreißende Ohrwürmer und gewitzte Neuinterpretationen alter Lieblingssongs verschmelzen zu einem turbulenten Theaterabend. Ein musikalisches Familienfest!

 

 

 

Studio im Schauspielhaus

 

Tannöd

Zacharias Preen in  „Tannöd“ im Studio im Schauspielhaus. Foto: Olaf Struck

Andrea Schenkel

Einer der erfolgreichsten deutschen Krimis wurde für das Theater bearbeitet: Der Tannöd-Hof liegt tief in der deutschen Provinz. Seine Bewohner sind Außenseiter und haben sich von der Dorfgemeinschaft entfernt. Doch als es kein Lebenszeichen mehr gibt, wird nachgeschaut und eine schreckliche Entdeckung gemacht: Überall finden sich Tote: der Bauer, seine Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd - alle ermordet mit einer Spitzhacke. Die literarische Vorlage basiert auf einem autentischen Fall.

Ab 29. September 2013

 

Am schwarzen See

Dea Loher

Johnny und Else treffen ihre alten Freunden Eddie und Cleo nach vier Jahren wieder. Damals war es die perfekte Freundschaft, doch jetzt hat sich das Leben komplett verändert. Neue Freundschaft keimt auf, aber der See,  jahrelang Inbegriff von Lebensfreude, Urlaub und Freundschaft, ist plötzlich das plötzlich das Mahnmal ihres größten Verlustes: Des Todes ihrer Kinder.

Ab 19. Januar 2014

 

Das Interview

  Theo van Gogh

„Verrate mir dein dunkelstes Geheimnis!“ Der Politredakteur und Kriegsreporter Pierre muss das Filmsternchen Katja interviewen. Doch die hübsche Schauspielerin macht dem arroganten Journalisten das Leben schwer. Ein psychologischer Kampf um die Enthüllung von Geheimissen beginnt. "Das Interview" ist ein intensives Kammerspiel, das unterschiedliche Seiten der Medienwirklichkeit entlarvt. Der Niederländer Theo van Gogh, einer der umstrittensten und provokativsten europäischen Regisseure, wurde 2004 auf offener Straße von einem islamistischen Extremisten ermordet.

Ab 2. März 2014

 

 

Wiederaufnahmen:

 

Der Kontrabass

Patrick Süßkind

Der namenlose Kontrabassist eines Opernorchesters steht in einem schallgedämpften Musikzimmer und erzählt etwas über sein Instrument und auch über seine Gefühlswelt. Die Beschreibungen und Lebensbeichten werden nach und nach immer intimer, brüchiger und tragikomischer.

 

I hired a contract killer

Agnes Richter und Zacharias Preen in „I hired a contract killer“ im Studio Schauspielhaus Kiel. Foto: Olaf Struck

Aki Kaurismäki

Henri Boulanger wird fristlos entlassen. Er beschließt, sich das Leben zu nehmen – doch das will ihm trotz mehrfacher Versuche nicht gelingen. In seiner Hilflosigkeit engagiert er einen professionellen Killer, den er auf sich selbst ansetzt. Wenig später jedoch lernt Henri in einer Bar die Rosenverkäuferin Margaret kennen und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesbeziehung. Das Leben scheint plötzlich wieder lebenswert; es gibt nur ein Problem: Der Killer hat noch einen Auftrag zu erledigen.

 

Totentanz

Szenischer Chorabend nach Hugo Distler u. a.

im Studio im Schauspielhaus

Hugo Distlers Chorkomposition von1934 steht im Zentrum eines Abends, der sich dem Thema Endlichkeit widmet. Texte von Hans Henny Jahnn, Clemens Brentano und den Brüdern Grimm ergänzen eine szenisch-musikalische Auseinandersetzung mit dem Tod.

 

Textbearbeitung unter Verwendung von Wikipedia, Reclam und dem Spielzeitheft des Theaters Kiel (gm)